Zum Inhalt der Seite

Bürgergeld: AfD fragt Vornamen ab

Berlin. Wohl in der Hoffnung, vermeintliche migrantische Sozialhilfebezieher zu entlarven, hat die AfD-Bundestagsfraktion die häufigsten Vornamen von Bürgergeldbeziehern in Deutschland erfragt. Platz eins bis drei sind allerdings belegt von den Namen Michael, Andreas und Thomas. Dies geht aus einer Antwort des Bundesarbeitsministeriums hervor, aus der die Rheinische Post am Donnerstag zitierte. Der Stand bezieht sich auf Juni 2025. Demnach heißen 19.200 Menschen im Bürgergeldbezug mit Vornamen Michael, 16.200 heißen Andreas und 15.700 Thomas. Es folgen Daniel, Olena und Alexander. Der Name Ahmad folgt erst auf Platz sieben. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 04.07.2025, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!