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Kirgistan: Weniger Russisch per Gesetz

Bischkek. Die ehemalige Sowjetrepublik Kirgistan hat am Mittwoch ein Gesetz zur Stärkung von Kirgisisch gegenüber Russisch als Sprache verabschiedet. Nach dem neuen Gesetz müssen mindestens 60 Prozent der Inhalte im Fernsehen und Radio in kirgisischer Sprache sein. Ortsnamen müssen in kirgisischer Sprache geschrieben werden, und kirgisischer Text in Werbung muss größer sein als russischer. Beamte, darunter Richter und Staatsanwälte, müssen laut dem neuen Gesetz die kirgisische Sprache beherrschen. Etwa 80 Prozent der sieben Millionen Menschen im Land sprechen Russisch und nutzen die Sprache im Alltag. Sowohl Kirgisisch als auch Russisch sind in Kirgistan Amtssprachen. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.06.2025, Seite 6, Ausland

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