-
28.05.2025
- → Inland
Solingen: Angeklagter gesteht Tat
Düsseldorf. Im Strafprozess um den mutmaßlich islamistisch motivierten Anschlag in Solingen am 23. August 2024 hat der Angeklagte die Tat gestanden. In einer Erklärung, die seine Verteidiger am Dienstag zu Prozessbeginn vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf für ihn abgaben, räumte der Syrer den Messerangriff ein, der drei Menschen das Leben kostete. »Ich habe Unschuldige getötet, keine Ungläubigen«, heißt es darin. Der psychiatrische Gutachter sagte am Dienstag aus, der Angeklagte habe ihm erzählt, er sei bei Telegram von einem Unbekannten angeschrieben worden, der ihn aufgefordert habe, einen Anschlag in Deutschland zu begehen. (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
