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NATO: Korruption bei Rüstungsverträgen

Brüssel. Strafverfolger ermitteln zu möglicher Korruption bei der Vergabe von NATO-Rüstungsaufträgen. Wie die belgische Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilte, stehen Mitarbeiter der NATO-Beschaffungsagentur NSPA in Luxemburg unter Verdacht, Informationen an Rüstungsunternehmen weitergegeben zu haben. Zudem soll Geld durch die Gründung von Beratungsfirmen gewaschen worden sein. Als Beispiele für betroffene Verträge wurden solche für Drohnen und Munition genannt. Laut Staatsanwaltschaft wurden am Montag zwei Verdächtige festgenommen und Durchsuchungen in Westflandern durchgeführt. Gegen einen der Verdächtigen sei ein Haftbefehl erlassen worden, hieß es. In anderen Ländern gab es weitere Festnahmen, auch in Luxemburg, Spanien und den Niederlanden wird ermittelt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.05.2025, Seite 1, Inland

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