Firma von Staatsfonds ausgeschlossen
Oslo. Der norwegische Staatsfonds hat ein israelisches Unternehmen wegen dessen Geschäftsaktivitäten in völkerrechtswidrigen Siedlungen im palästinensischen Westjordanland ausgeschlossen. Der Pensionsfonds habe seine Anteile an dem Unternehmen Paz Retail and Energy abgestoßen, erklärte die norwegische Zentralbank am Sonntag abend. Die Firma besitze und betreibe Tankstellen in neun Siedlungen, die »durch spezielle Zugangsstraßen mit Israel verbunden« seien. Durch den Betrieb dieser Infrastrukturen trage Paz »zu deren Fortbestand bei«. Für den Staatsfonds ergebe sich daraus ein »unannehmbares Risiko, dass das Unternehmen zu schweren Menschenrechtsverletzungen in Kriegs- und Konfliktzeiten beiträgt«. (AFP/jW)
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