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Vermisstensuche auch 80 Jahre nach Befreiung
München. Auch 80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges und der Befreiung vom Faschismus versuchen noch immer Tausende Menschen, das Schicksal verschollener Angehöriger zu klären. Allein im vergangenen Jahr gingen rund 7.000 Anfragen zum Schicksal von Menschen in diesem Zusammenhang beim Suchdienst des Deutschen Roten Kreuzes ein, wie DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt am Montag sagte. Sie nannte die Suche nach Vermissten eine »humanitäre Kernaufgabe«. Die Arbeit des Suchdienstes zeige, »welche Schrecken mit bewaffneten Konflikten auch für die Familienangehörigen verbunden sind«. (dpa/jW)
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