-
30.04.2025
- → Ausland
Israel: UN-Mitarbeiter misshandelt
Tel Aviv. Israelische Kräfte haben nach Angaben des UN-Palästina-Hilfswerks (UNRWA) in den anderthalb Jahren des Gazakriegs mehr als 50 Mitarbeiter der UN-Organisation festgenommen und misshandelt. »Sie wurden auf die schockierendste und unmenschlichste Weise behandelt«, schrieb UNRWA-Chef Philippe Lazzarini am Dienstag auf X. »Sie waren Schlafentzug, Demütigungen, Drohungen gegen sie und ihre Familien sowie Angriffen durch Hunde ausgesetzt«, so der UNRWA-Chef weiter. Viele seien zu »Geständnissen« gezwungen worden. Anlass der Stellungnahme Lazzarinis sind laufende Anhörungen vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag, bei denen unter anderem geklärt werden soll, ob Israel Gaza einfach von jeglicher Hilfe abriegeln darf. Gedeckt werden Lazzarinis Aussagen auch durch den jüngsten Jahresbericht der Organisation Amnesty International. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!