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US-Konzern Dow: Ostdeutsche Standorte gefährdet

Schkopau. Der US-Chemiekonzern Dow schließt die Schließung von zwei Anlagen in Sachsen-Anhalt und Sachsen nicht mehr aus. Es handele sich dabei um Anlagen in Schkopau sowie Böhlen, wie das Unternehmen am Donnerstag abend mitteilte. Grund seien unter anderem Überkapazitäten und hohe Energie-, Rohstoff- und CO2-Kosten. Eine Entscheidung soll Mitte des Jahres getroffen werden. Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, sprach am Freitag von einem weiteren Beispiel dafür, »wie internationale Konzerne sich aus der Verantwortung stehlen und ganze Regionen im Stich lassen«. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.04.2025, Seite 2, Inland

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