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Berufsverbot in Bayern: Klage eingereicht

München. In der Auseinandersetzung um die mit Verweis auf kapitalismuskritische Äußerungen verweigerte Zulassung zum Referendariat will die angehende Lehrerin Lisa Poettinger eine erste Niederlage vor Gericht nicht hinnehmen. Nachdem das Verwaltungsgericht München einen Eilantrag abgelehnt hatte, haben Poettinger und ihre Anwältin Adelheid Rupp nun Hauptsacheklage eingereicht, wie die Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Bayern, Martina Borgendale, am Freitag sagte. Rupp kündigte an: »Im Zweifelsfall werden wir bis vor das Bundesverwaltungsgericht ziehen.« Das Kultusministerium in Bayern hatte der Lehramtsstudentin im Februar die Zulassung zum Referendariat verweigert. Borgendale erklärte, die GEW sei »der Meinung«, dass Poettinger »das Grundrecht auf Ausbildung und freie Berufswahl nicht weiter verwehrt werden darf«. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.04.2025, Seite 1, Inland

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