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Ukraine: Russland nimmt Dorf in Region Donezk ein

Moskau. Die russische Armee hat nach Angaben aus Moskau ein weiteres Dorf im Osten der Ukraine erobert. Soldaten hätten Zukurine südlich der Stadt Pokrowsk eingenommen, erklärte das Verteidigungsministerium am Montag. Die russischen Truppen rücken seit Monaten in der östlichen Region Donezk vor. In Brüssel behauptete derweil NATO-Generalsekretär Mark Rutte unter Verweis auf die mutmaßliche Unterstützung Russlands durch nordkoreanische Truppen: »Mehr als 600.000 russische Soldaten wurden in Putins Krieg getötet oder verwundet, und er ist nicht in der Lage, seinen Angriff auf die Ukraine ohne ausländische Unterstützung aufrechtzuerhalten.« (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.10.2024, Seite 2, Ausland

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  • Fred Buttkewitz aus Ulan - Ude 29. Okt. 2024 um 10:41 Uhr
    »… und er (Putin) ist nicht in der Lage, seinen Angriff auf die Ukraine ohne ausländische Unterstützung aufrechtzuerhalten.« Wenn Russland (welches keine Generalmobilisierung ausgerufen hat, während in Kiew bereits Rekruten auf der Straße weggefangen werden) nicht in der Lage ist, gegen eine Ukraine in ihrem jetzigen militärischen und wirtschaftlich katastrophalen Zustand den Angriff aufrechtzuerhalten, warum stellt dieses Russland dann für 32 vereinte NATO-Staaten, darunter die USA, GB, Frankreich, Deutschland, eine Bedrohung dar? Dann könnten sie ja jetzt abrüsten bzw. die NATO auflösen. Zu schwach gegen die Ukraine, aber stark genug gegen 32 NATO-Staaten, welche eine bisher teils schon vierfache Überlegenheit im konventionellen militärischen Bereich nun noch mit »Zeitenwende-Geschwindigkeit« erhöhen wollen? Durch diese Doppelbehauptung überführt sich der Westen selbst der Lüge. Einesteils muss Russland als schwach dargestellt werden, um der Ukraine in der Propaganda eine Chance für den Sieg zu geben. Ihr schafft es ja nicht ohne die Koreaner. Und jetzt habt ihr laut Überschrift sogar ein Dorf eingenommen – oho! Andererseits muss es so übermächtig stark dargestellt werden, um die wahnsinnig übertriebene eigene Hochrüstung und die eigenen Kriegsvorbereitungen vor der Öffentlichkeit zu rechtfertigen und nochmals zu verdoppeln. Im weiteren der dpa/jw Meldung heißt es dann: »Die russischen Truppen rücken seit Monaten in der östlichen Region Donezk vor.« Und das vor dem Vertrag mit Nordkorea? Na wat denn nu ?
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