-
19.10.2024
- → Inland
Ex-MfS-Offizier legt Revision ein
Berlin. Ein heute 80jähriger ehemaliger Offizier des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR hat Revision gegen seine Verurteilung wegen Mordes durch das Landgericht Berlin eingelegt. Das teilte eine Gerichtssprecherin am Freitag gegenüber dpa mit. Manfred N. soll im März 1974 den polnischen Staatsbürger Czesław Kukuczka im Bereich der Grenzübergangsstelle am Bahnhof Friedrichstraße aus einem Hinterhalt niedergeschossen haben. Das Gericht verurteilte N. am Montag zu zehn Jahren Haft. Es übernahm im Kern weitgehend die Konstruktion der Staatsanwaltschaft zum damaligen Geschehen. N. bestreitet die Vorwürfe. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!