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USA stationieren zusätzliche Waffensysteme in Deutschland

Foto: Kenneth Moll/US NAVY/AP
Werden demnächst auch in Deutschland vorgehalten: Start eines Tomahawk-Marschflugkörpers von einem US-Kriegsschiff im Mittelmeer (23.3.2003)

Washington. Die USA stationieren zusätzliche strategische Waffensysteme in Mitteleuropa. Auf dem Territorium der Bundesrepublik Deutschland sollen von 2026 an zeitweise Marschflugkörper vom Typ »Tomahawk« und andere weitreichende Waffen stationiert werden, hieß es in einem gemeinsamen amerikanisch-deutschen Statement, das am Rande des NATO-Gipfels in Washington veröffentlicht wurde. Genannt wurden auch Flugabwehrraketen vom Typ SM-6 und neu entwickelte Überschallwaffen, die eine deutlich größere Reichweite haben »als gegenwärtige landgestützte Systeme in Europa«. Die »Tomahawk«-Marschflugkörper sind wie auch das deutsche Waffensystem »Taurus« in der Lage, im Tiefflug weit in gegnerisches Gebiet einzudringen und Ziele von hoher Wichtigkeit zu zerstören. Dazu können Kommandostellen, Bunker und Radaranlagen gehören. Allerdings wird der »Tomahawk« von Schiffen oder U-Booten eingesetzt, während der »Taurus« von Flugzeugen aus gestartet wird. (dpa/jW)

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Erschienen am 11.07.2024, Ausland

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