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UK: Premier stoppt Abschiebungen nach Ruanda

London. Großbritannien wird keine Migranten nach Ruanda abschieben. Der frisch gewählte Premierminister Keir Starmer sagte am Sonnabend bei einer Pressekonferenz in der Downing Street in London, das umstrittene Vorhaben seines konservativen Vorgängers Rishi Sunak sei »tot und beerdigt«. Der Chef der sozialdemokratischen Labour-Partei hatte bereits im Wahlkampf angekündigt, das »Ruanda-Programm« einzustellen. Sunak wollte Menschen, die ohne gültige Papiere nach Großbritannien kommen, ohne Rücksicht auf ihre Herkunft in das ostafrikanische Land abschieben, auf dass sie dort Asyl beantragen sollten. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.07.2024, Seite 2, Ausland

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