Zum Inhalt der Seite

Aussperrung bei Chemnitzer City-Bahn

Frankfurt am Main. Im Tarifkonflikt mit der City-Bahn Chemnitz (CBC) waren Lokführer und Zugbegleiter vom Pfingstwochenende bis Mittwoch ausgesperrt. Wie die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) am Freitag mitteilte, hat die CBC den bei der GDL organisierten Lokführern und Zugbegleitern den Zugang zum Betrieb in diesen Tagen verwehrt. Die Gewerkschaft kritisierte, das hundertprozentig in öffentlichem Besitz befindliche Unternehmen habe die »Zurückhaltung« der GDL, »für das Pfingstwochenende keine Streikmaßnahmen durchzuführen«, damit bewusst »konterkariert« und den aktuellen Tarifkonflikt weiter eskaliert. Die GDL fordert bei der City-Bahn eine stufenweise Einführung der 35-Stunden-Woche wie etwa bei der Deutschen Bahn und dem Bahnunternehmen Transdev. (jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 23.05.2024, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!