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Tarifauftakt in Chemie- und Pharmabranche

Frankfurt am Main. Zum Auftakt der bundesweiten Tarifverhandlung für die rund 585.000 Beschäftigten der Chemie- und Pharmaindustrie am Dienstag hat die Kapitalseite kein Angebot vorgelegt. Der Bundesarbeitgeberverband Chemie (BAVC) hatte bereits vor dem Treffen angekündigt, zunächst über die angespannte wirtschaftliche Lage der Branche sprechen zu wollen. Ohne eine gemeinsame Einschätzung könne es kein Angebot geben, so BAVC-Hauptgeschäftsführer Klaus-Peter Stiller. Die Gewerkschaft ist mit einer Forderung nach sieben Prozent mehr Geld in die Verhandlung gegangen. Der BAVC bezeichnet das als »weder krisengerecht noch finanzierbar«. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.05.2024, Seite 2, Inland

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