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Mehr als 300 Tote nach Fluten in Afghanistan

Kabul. Die Zahl der Toten nach den Überschwemmungen im Norden Afghanistans ist nach offiziellen Angaben weiter gestiegen. Das Ministerium für Flüchtlinge und Repatriierung gab die Opferzahl am Sonntag mit 315 an. Am schwersten betroffen ist Berichten zufolge die Provinz Baghlan, gefolgt von den Nachbarprovinzen Takhar und Badakschan. Die internationale Hilfsorganisation »Save the Children« warnte, dass besonders Kinder in Mitleidenschaft gezogen würden. Nach ihren Schätzungen leben in den fünf am stärksten heimgesuchten Distrikten der Provinz Baghlan 600.000 Menschen, mehr als die Hälfte davon seien Kinder. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.05.2024, Seite 2, Ausland

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