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11.05.2024
Literatur

Euer Name sei Nobody

Der Kampf geht weiter: In seinem Buch »Knife« outete sich der Kulturliberale Salman Rushdie als Kulturbourgeois

Von Stefan Gärtner
Am 12. August 2022, 33 Jahre nach der legendären »Fatwa« wider den Autor der »Satanischen Verse«, attackiert ein junger Islamist aus New Jersey den in New York lebenden Weltschriftsteller ­Salman Rushdie auf offener Bühne mit einem Messer. Rushdie wird schwerst verletzt, entkommt dem Tod mit knapper Not und verliert das rechte Auge. In »Knife. Gedanken nach einem Mordversuch« tut er jetzt das, was die Psycho­logie aufarbeiten nennt, und denkt »zurück an diesen glück...

Artikel-Länge: 6649 Zeichen

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