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Irland blockiert EU-Steuerangleichung

Brüssel. Irland blockiert die von großen EU-Regierungen geforderte Angleichung der Körperschaftssteuern. »Die Harmonisierung des Körperschaftssteuerrechts in der EU sollte vom Tisch genommen werden«, sagte der irische Ministerpräsident Simon Harris beim EU-Gipfel am Donnerstag in Brüssel. »Man kann eine Kapitalmarktunion machen, aber man muss es richtig machen.« Und das heiße: ohne Harmonisierung des Körperschaftssteuerrechts. Im übrigen schade eine zentrale EU-Aufsicht den Finanzmärkten kleinerer EU-Länder. Damit stellte sich Harris klar gegen die etwa von Bundeskanzler Olaf Scholz geforderte Angleichung der Steuersätze. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 19.04.2024, Seite 9, Kapital & Arbeit

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