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EU plant Strafzölle auf Getreide aus Russland

Brüssel. Die EU will aus Russland eingeführtes Getreide mit hohen Zöllen belegen, welche die Einfuhr »unrentabel machen«. Das sagte EU-Vizekommissionspräsident Valdis Dombrovskis am Freitag. Sie sollen Getreideprodukte und Tierfutter sowie aus Russland oder Belarus in die EU ausgeführte Ölsaaten betreffen. Bis zu 95 Euro pro Tonne könnten je nach Produkt laut EU-Kommission anfallen, was einem Aufschlag von etwa 50 Prozent entspreche. Nachdem die Importe von Getreide aus Russland 2023 angestiegen seien, würden die Zölle nun »eine wichtige Finanzquelle trockenlegen«, ließ sich Dombrovskis zitieren. (AFP/dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.03.2024, Seite 9, Kapital & Arbeit

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