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Angespannte Lage in der Schuhindustrie

Düsseldorf. Trotz gestiegener Umsätze im vergangenen Jahr blickt die deutsche Schuhindustrie mit Sorge auf das Jahr 2024. Von einer »angespannten Stimmung« sprach am Montag der Chef des Bundesverbandes der Schuh- und Lederwarenindustrie, Carl-August Seibel. »Auch wir können uns natürlich der Situation der deutschen Wirtschaft nicht entziehen«, sagte Seibel bei der Schuhmesse in Düsseldorf. Nach Angaben des Verbandes betrug der Umsatz der deutschen Schuhhersteller 2023 rund 2,21 Milliarden Euro – ein nominelles Plus von 1,84 Prozent im Vergleich zu 2022. Angesichts der Inflation geht der Verband allerdings von einem realen Rückgang aus. Ähnlich sieht die Lage im Schuhhandel aus. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.03.2024, Seite 9, Kapital & Arbeit

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