Zum Inhalt der Seite

Rüstungsmonopol genehmigt

Bonn. Das Bundeskartellamt hat die Übernahme der Münchner Rüstungselektronikfirma ESG durch den Konzern Hensoldt genehmigt. Es bestünden »keine wettbewerblichen Bedenken«, sagte der Präsident des Bundeskartellamtes, Andreas Mundt, am Donnerstag in Bonn. Die beiden Unternehmen arbeiten bereits zusammen am Future Combat Mission System zur Vernetzung von Land-, Luft- und Seestreitkräften. ESG wird bei der Übernahme mit mindestens 675 Millionen Euro bewertet. Hensoldt plant eine Kapitalerhöhung und die Aufnahme von Schulden. Großaktionäre des Rüstungskonzerns mit Sitz in Taufkirchen bei München sind der Bund und der italienische Rüstungskonzern Leonardo. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 09.02.2024, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!