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Kunstgeschichte

Erst in Dresden

Der 250. Geburtstag von Caspar David Friedrich wird auch in Dresden mit einer großen Ausstellung von Malerei und Grafik begangen. Die ersten Ausstellungen der Trilogie finden in Hamburg und Berlin statt. Hinter dem Titel »Wo alles begann …« stehe die These, dass Friedrich »erst in Dresden zum Romantiker wurde«, sagte die Leiterin von Sachsens Staatlichen Kunstsammlungen, Marion Ackermann. Über vier Jahrzehnte war Dresden Lebensmittelpunkt des Künstlers. Dort entstanden seine Hauptwerke, studierte er die Bilder der Altmeister in der Gemäldegalerie und mischte er sich in zeitgenössische Kunstdebatten ein. Die Gemälde »Das Kreuz im Gebirge« (Tetschener Altar), »Das große Gehege« und »Friedhof«, die aus konservatorischen Gründen nicht mehr weite Strecken transportiert werden könnten, werden 2024 »nur in Dresden« ausgestellt. Als Friedrich den Tetschener Altar 1808 erstmals zeigte, löste das eine Monate andauernde Debatte aus, ob das schlichte Landschaftsbild als Altarbild verstanden werden durfte, berichtete der Kurator Holger Birkholz. »Das war der erste Kunststreit der Moderne.« (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.01.2024, Seite 11, Feuilleton

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