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Institut plant

Das Goethe-Institut mit seinen aktuell 158 Instituten in 98 Ländern hält angesichts der Finanzlage an der geplanten Umstrukturierung fest. Dadurch sollen in den kommenden drei Jahren bis zu 24 Millionen Euro aus Strukturkosten in Projektmittel umgewandelt werden. Der kaufmännische Direktor Rainer Pollack will die Strukturkosten von aktuell 62 auf 58 Prozent des Gesamtetats drücken. Im kommenden Jahr rechnet er mit einem Etat von gut 432 Millionen Euro, davon 232 aus Bundesmitteln. Im September hatte das Goethe-Institut drastische Einschnitte angekündigt. Von den 158 Instituten sollen die Standorte in Bordeaux, Curitiba (Brasilien), Genua, Lille, Osaka, Rotterdam, Triest, Turin und Washington, D. C., geschlossen werden. Hinzu kommt das Verbindungsbüro in Strasbourg. Zudem sollen weitere Standorte verkleinert, verändert oder zusammengeführt werden. Vom Stellenabbau im internationalen Netzwerk sind etwa 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betroffen. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.12.2023, Seite 10, Feuilleton

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