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Aus: Ausgabe vom 07.12.2023, Seite 8 / Ansichten

Weltpolitikclown des Tages: Robert Habeck

Von Arnold Schölzel
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Lässt sich schon mal am Telefon veräppeln: Vizekanzler Robert Habeck

Wenn der Schwarze schon mal klingelt, gibt ihm der deutsche Vizekanzler Bescheid zum Schwarzmeergetreideabkommen. Es gebe ja unterschiedliche Ansichten zwischen einigen afrikanischen Staaten und »Teilen der Weltgemeinschaft«, wichtig sei aber: Der Putin »will die ganze Welt und insbesondere Afrika als Geisel nehmen.« Statt Geschlotter dringt aus der Leitung ruhig und mit starkem russischen Akzent die Frage, warum nur 30 Prozent der ­ukrainischen Getreidelieferungen nach Afrika gingen, aber 70 Prozent in die EU. Habeck kontert global: »Aus geopolitischer Sicht« gesehen habe Putin »Angst, seinen Einfluss in Afrika zu verlieren«, und versuche, den Kontinent »in Einflusssphären zwischen dem Westen einerseits und Russland und China andererseits« zu teilen. Ob der Moskowiter vor oder nach der Aufteilung Angst hat, verschwimmt etwas, ist aber auch egal: Wenn die Afrikaner, quengelt der süddänische Noske-Fan, endlich »laut und deutlich« werden, dann wird sich alles wenden, denn »Druck ist die einzige Sprache, die Putin versteht.« Hinterm Anruf steckte mal wieder das russische Komikerduo Wowan und Lexus, das – als angeblicher Selenskij – bereits u. a. Angela Merkel und Henry Kissinger an der Strippe hatte. Habecks Stammtischgenöle wurde vom Spiegel übertroffen, der »auf Desinformation spezialisierte russische Trolle« erkannte. Die verzichteten darauf, Habeck den Wowan-Lexus-Preis zu verleihen, den Norbert Röttgen (CDU) vor drei Jahren von ihnen annahm (bei Youtube gelöscht). Das hat Habeck nicht verdient.

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