Zum Inhalt der Seite

Sudan: Transportverbot gefährdet Leben

Khartum. Ein Verbot des Transports von chirurgischen Hilfsgütern zu Krankenhäusern in Sudans Hauptstadt Khartum gefährde die Leben Hunderter Menschen, teilte die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) am Donnerstag mit. Betroffen seien vor allem von den paramilitärischen Schnellen Eingreiftruppen (RSF) kontrollierte Stadtteile. Das Verbot gelte bereits seit September. Die RSF wollten verhindern, dass verwundete Soldaten der Armee, gegen die sie kämpfen, medizinisch versorgt werden. Die Welthungerhilfe berichtete außerdem von einer sich zuspitzenden Brutalität gegenüber der Bevölkerung. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 17.11.2023, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!