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Keine Waffenruhe im Sudan

Khartum. Verhandlungen über eine Waffenruhe im Sudan sind erneut gescheitert. Die sudanesische Armee und die paramilitärischen Schnellen Eingreiftruppen (RSF), die einander seit mehr als sechs Monaten in dem Land am Horn von Afrika bekriegen, konnten sich bei von den USA und Saudi-Arabien vermittelten Gesprächen im saudischen Dschidda nicht auf eine Feuerpause einigen, wie am Dienstag abend aus Riad verlautete. Vertreter der Konfliktparteien hätten sich allerdings darauf verständigt, den Zugang für humanitäre Hilfen zu erleichtern. Laut UNO sind seit April in dem 46-Millionen-Einwohner-Land rund 5,8 Millionen Menschen vertrieben worden, von denen rund 4,6 Millionen im Land selbst auf der Flucht sind. Mehr als 10.000 Menschen wurden in dem Konflikt getötet. Zuletzt haben die RSF die Kontrolle über nahezu die ganze Region Darfur erlangt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.11.2023, Seite 1, Ausland

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