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Einigung bei »Startchancen«

Berlin. Bund und Länder haben sich offenbar auf die Verteilung der Mittel aus dem »Startchancenprogramm« für Schulen geeinigt. Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger habe bekanntgegeben, dass 40 Prozent der zehn Milliarden Euro »überproportional an Länder mit hoher Armuts- und Migrantenquote sowie mit geringem Bruttoinlandsprodukt fließen«, berichtete der Tagesspiegel am Freitag. Monatelang hatten einige Länder in der Kultusministerkonferenz auf der üblichen Verteilung des Geldes nach Bevölkerungszahl und Steueraufkommen bestanden, allenfalls fünf Prozent sollten gemäß der Armutsquote verteilt werden. Mit den Mitteln sollen vor allem Grundschulen gefördert werden. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.09.2023, Seite 5, Inland

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