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Acht Monate Haft für Klimaschutzaktivistin

Berlin. Ein Mitglied der Gruppe »Letzte Generation« ist in Berlin nach Straßenblockaden im Oktober 2022 zu acht Monaten Haft verurteilt worden. Das Amtsgericht Tiergarten sprach die 41jährige am Mittwoch wegen Nötigung, versuchter Nötigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte schuldig, wie eine Gerichtssprecherin am Donnerstag mitteilte. Nach Angaben der Klimaschutzgruppe ist es die bislang höchste Strafe, die gegen ein Mitglied wegen Sitzblockaden ausgesprochen wurde. Zuvor war die Frau per Strafbefehl zu Geldstrafen verurteilt worden. Auf einen Einspruch dagegen folgte nun der Prozess. Wegen der Bekundung der Frau, weiter protestieren zu wollen, sah das Gericht von einer Bewährungsstrafe ab. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.09.2023, Seite 4, Inland

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