-
24.08.2023
- → Feuilleton
Ist das sicher?
Der Diebstahl kostbarer Objekte aus dem British Museum in London hat eine Debatte über die Sicherheit der dort aufbewahrten Kulturgüter ausgelöst. Der konservative britische Abgeordnete Tim Loughton, der einer parteiübergreifenden Parlamentariergruppe zum British Museum vorsteht, beschwerte sich über »unverhohlenen Opportunismus« aus Griechenland nach Bekanntwerden der Vorfälle. Anlass war eine Äußerung der Chefin des griechischen Archäologenverbands, Alexia Angelopoulou, die in Frage gestellt hatte, ob griechische Altertümer in London sicher seien. »Wir wollen dem British Museum sagen, dass sie nicht mehr behaupten können, griechische Kulturgüter seien im British Museum besser aufbewahrt«, hatte Angelopoulou der BBC gesagt. Griechenland fordert seit Langem eine Rückgabe von Kulturgütern aus dem British Museum. Das Haus hatte in der vergangenen Woche mitgeteilt, dass mehrere Objekte gestohlen oder beschädigt worden seien. Im Verdacht steht ein früherer Mitarbeiter. Medienberichten zufolge sollen deutlich mehr als 1.000 Objekte über einen Zeitraum von mehreren Jahren gestohlen worden sein. (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
