Zum Inhalt der Seite

Wirtschaftsflaute in BRD hält an

Berlin. Die deutsche Konjunktur tritt nach Einschätzung der Bundesbank auch im Sommer derzeit nur auf der Stelle. »Im dritten Quartal 2023 wird die deutsche Wirtschaftsleistung wohl erneut weitgehend unverändert bleiben«, teilte die Notenbank am Montag in ihrem Monatsbericht mit. Die Industrieproduktion werde wohl »zunächst schwach bleiben, denn die Auslandsnachfrage war bis zuletzt tendentiell rückläufig«, erklärte die Bundesbank. Die hohen Finanzierungskosten dürften zudem weiter auf den Investitionen lasten. »Auch dämpfen sie nach wie vor die Nachfrage im Bausektor, was sich verstärkt in der Produktion niederschlagen dürfte«, hieß es. »Die deutsche Wirtschaft bleibt kraftlos, bei weiterhin hoher Inflation.« Ende 2022 und Anfang 2023 war das Bruttoinlandsprodukt jeweils geschrumpft und hatte im Frühjahr nur stagniert.(Reuters/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 22.08.2023, Seite 1, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!