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Rüstungsexporte für 4,6 Milliarden Euro

Berlin. Die Bundesregierung hat in diesem Jahr bisher Rüstungsexporte für mindestens 4,62 Milliarden Euro genehmigt. Das sind etwa zwölf Prozent mehr als in den ersten sechs Monaten des Vorjahrs. Das wichtigste Empfängerland im Zeitraum 1. Januar bis 19. Juni war die Ukraine, für die Waffen und andere Rüstungsgüter im Wert von 1,18 Milliarden Euro genehmigt wurden. Knapp dahinter folgt Ungarn mit 1,03 Milliarden Euro. Das geht aus der Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums auf eine Anfrage der Abgeordneten Sevim Dagdelen (Die Linke) hervor. Im Gesamtjahr 2022 hatte die Ampelregierung Genehmigungen von Rüstungsexporten im Umfang von 8,36 Milliarden Euro erteilt. Das war der zweithöchste Betrag in der Geschichte der Bundesrepublik, nach 9,35 Milliarden Euro 2021, als für den größten Teil des Jahres noch die Koalition aus Union und SPD regierte. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 28.06.2023, Seite 4, Inland

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