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24.04.2023
Literatur

Denkmal seiner Zeit

Eine Ausstellung über den oft wenig verstandenen Karl Philipp Moritz im Goethe-Museum Düsseldorf

Von Thomas Giese
»Sklavenhändler, hast du Arbeit für mich? / Sklavenhändler, ich tu’ alles für dich.« R­io setzt noch einen drauf: »Und wenn ich sieben fuffzich verdiene, geb’ ich dir drei fuffzich ab. / Ich brauch’ nur was zu essen und vielleicht ein bisschen Schnaps.« Die wenigsten wissen, dass Rio Reiser nur ein Pseudonym war. Der einstige Ton-Steine-Scherben-Frontmann hatte es sich in Anlehnung an Anton Reiser, eine Romanfigur von Karl Philipp Moritz (1756–1793), zugelegt. Eine...

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