Zum Inhalt der Seite

Weniger deutsches Erdgas und Erdöl

Hannover. Die deutsche Erdgas- und Erdölindustrie hat auch 2022 geringere Mengen aus heimischen Quellen gefördert. Die Produktion ist seit Jahren rückläufig. Das in Deutschland gewonnene Erdgasvolumen nahm im vergangenen Jahr von rund 5,2 Milliarden Kubikmetern (2021) auf gut 4,8 Milliarden Kubikmeter ab, wie der Bundesverband Erdgas, Erdöl und Geoenergie (BVEG) am Dienstag mitteilte. Beim Erdöl sank die Inlandsförderung von etwa 1,8 Millionen Tonnen (2021) auf 1,7 Millionen Tonnen. Aus diesen Mengen lassen sich laut BVEG 5,5 Prozent (Gas) beziehungsweise zwei Prozent (Öl) der heimischen Nachfrage abdecken. Verbandschef Ludwig Möhring wies darauf hin, dass heimisches Gas in der CO2-Gesamtbilanz besser abschneide als importiertes verflüssigtes Erdgas (LNG), das per Tanker zum Beispiel aus den USA geliefert wird. (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 19.04.2023, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!

                                                                                       Kinderbeilage