Zum Inhalt der Seite
27.03.2023
Literatur

Mit dem Teufel unter einer Decke

Peter Nadas’ Roman »Schauergeschichten« und der verfluchte Sozialismus im ländlichen Ungarn der Sechziger

Von Matthias István Köhler
Teres Varnagys letzte Worte lauten: »Du lieber Gott, wer wird jetzt meine Gurken essen?« Wo es unheimlich wird, ist das Lachen nicht fern. Aber die Sorge der alten Schreckschraube um ihr Eingelegtes hat schon ihre ernsthafte Berechtigung, denn am Ende müssen in dem neuen Roman von Peter Nadas fast alle sterben. Ist das realistisch? Zumindest erscheint es glaubwürdig – der 80jährige ungarische Schriftsteller hat in »Schauergeschichten« 560 Seiten, gefüllt mit düstere...

Artikel-Länge: 4869 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90