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Deutsche Bahn hat Angst vor Gewerkschaften

Berlin. Die Deutsche Bahn fürchtet offenbar Streikaktionen der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG). Bahn-Personalvorstand Martin Seiler sagte dpa am Mittwoch, der nächste Verhandlungstermin im April sei »viel zu spät«, die EVG müsse sich »ihrer Verantwortung stellen«. Die Gewerkschaft hatte die Offerte der Deutschen Bahn in der vergangenen Woche – fünf Prozent Steigerung bei 27 Monaten Laufzeit – als »Scheinangebot« abgelehnt. Die EVG fordert eine Steigerung von 12 Prozent in zwölf Monaten, mindestens aber 650 Euro.(dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.03.2023, Seite 5, Inland

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