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BRD: Streichung von Paragraph 218 gefordert

Berlin. Nach einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts Ipsos, die im Dezember 2022 im Auftrag des Bündnisses für sexuelle Selbstbestimmung (BfsS) durchgeführt wurde, spricht sich eine überwältigende Mehrheit der Bevölkerung (83 Prozent der Befragten) für die Entkriminalisierung des Schwangerschaftsabbruchs aus. »Klarer könnte der Arbeitsauftrag an die Ampelregierung und an die Kommission zur reproduktiven Selbstbestimmung und Fortpflanzungsmedizin zur Streichung des Paragraphen 218 aus dem Strafgesetzbuch nicht formuliert werden«, kommentiert Ines Scheibe, Mitbegründerin des BfsS, die deutlichen Umfrageergebnisse. 55 Prozent forderten demnach, dass die Entscheidung für einen Abbruch einzig bei der Frau bzw. schwangeren Person liegen solle, so Scheibe. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 17.03.2023, Seite 15, Feminismus

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