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31.01.2023
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BRD: Frauen bekommen im Schnitt 18 Prozent weniger
Wiesbaden. In der Bundesrepublik verdienen Frauen weiterhin schlechter als Männer. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte, haben Frauen im Jahr 2022 pro Stunde 18 Prozent weniger verdient als Männer. Demnach lag der Stundenlohn von Frauen bei durchschnittlich 20,05 Euro, der von Männern bei 24,36 Euro. Bei »vergleichbarer Qualifikation, Tätigkeit und Erwerbsbiographie« beträgt die Verdienstlücke demnach noch rund sieben Prozent. Weiterhin besteht ein Unterschied zwischen West- und Ostdeutschland. Dort verdienten Frauen 2022 im Schnitt sieben Prozent weniger, im Westen 19 Prozent. 2006 hatte die Verdienstlücke im Osten nur sechs Prozent betragen, im Westen 24 Prozent. Die stellvertretende DGB-Vorsitzende Elke Hannack kritisierte, die Lücke sei im EU-Durchschnitt mit 13 Prozent volle fünf Prozent kleiner. (AFP/jW)
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