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Verurteilte in Japan stirbt vor Exekution

Tokio. In Japan ist eine wegen Mordes zum Tode verurteilte Frau an ihrer Mahlzeit erstickt. Das gab das Justizministerium am Sonntag bekannt. Die 49jährige wartete seit dem rechtskräftigen Urteil 2017 auf ihre Hinrichtung am Galgen, der genaue Zeitpunkt wird den Betroffenen erst kurz zuvor mitgeteilt. Derzeit sitzen 105 Verurteilte in Japans Todeszellen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.01.2023, Seite 6, Ausland

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