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Kinderhilfswerk kritisiert Regierungspolitik

Berlin. Das Deutsche Kinderhilfswerk sieht die Kinderrechte in Deutschland zu Jahresbeginn in schlechter Verfassung. »Derzeit brennt es an allen Ecken und Enden. In den Kitas, in den Schulen, bei der Versorgung von Kindern in Krankenhäusern und mit Medikamenten«, erklärte Präsident Thomas Krüger am Sonntag. »Das alles ist das Ergebnis einer Politik, die Kinderinteressen über Jahre systematisch ausgeblendet hat und es vielfach noch immer tut.« Nötig seien insbesondere eine Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz, eine »aktive Politik zur Überwindung der Kinderarmut in Deutschland sowie eine deutliche Stärkung der demokratischen Beteiligungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen«. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.01.2023, Seite 5, Inland

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