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Aus: Ausgabe vom 03.12.2022, Seite 6 (Beilage) / Wochenendbeilage

Alles, was ihm zustieß

»Die Zeit und die Räume«. Zu Peter Handkes 80. Geburtstag erscheint erstmals eines seiner Notizbücher
Von Gerd Schumann
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»›»Was war am 24. März 1999?«‹ – das müsste hoch als Laufschrift über Europa stehen jeden Abend.« (Peter Handke, 2002)

Peter Handke, der am Dienstag seinen 80. Geburtstag hat, ist ein Wanderer. Er erläuft sich die Wahrheit auf den Strecken und an deren Rändern, zieht in seinen abgewetzten Gebirgsstiefeln durch oder gar – wie zwischen 1987 und 1990 ohne Wohnsitz »einfach draußen« – um die Welt. Reisen als Methode. »Ich fahr’ irgendwo hin, und dort erfahre ich etwas, was dann Element eines Buches sein kann.« Aber nicht muss. Das ergebe sich, einen Plan hierfür gebe es nicht, zuerst müsse »die Unschuld da sein«, sagt er, der sich als »Zu-Fuß-Geher mit dem Ehrgeiz, immer dort zu gehen, wo niemand gehen kann«, sieht. »Ich bin ein Anschauer, ich lasse auf mich einwirken.«

Tagebücher werden meist am Ende des Tages geschrieben. Wer Einträge später verfasst, aus einer also ferner liegenden Erinnerung heraus, irrt häufig. Mindestens im Detail, wenn nicht im Generellen. Sich erinnern ist immer subjektiv. Peter Handkes Notizbücher sind zwar streng genommen keine Tagebücher, und das schon deswegen, weil sie, meist nicht mit Datum versehen, keinem Schema folgen und also kreuz und quer gelesen werden können. Vor allem aber zeigen sie vom ersten Eintrag an, wie sinnvoll es für den Chronisten seiner selbst ist, der Umgebung, in der er läuft, und der Geschichte, in der er lebt, und dem gesehen Gedachten zeitlich nahe zu sein.

Bei Handke entsteht auf diese Weise nicht nur eine verblüffende Schärfe der Beobachtungen, sondern zugleich eine Tiefe in deren Interpretation, beides zusammen versetzt den Autor in die Lage, das Niedergeschriebene oder auch das von ihm zeichnerisch Dargestellte in eine ihnen gerecht werdende Form zu bringen und in Prosa zu verwandeln. »Die Zeit und die Räume«, sein neues altes Buch, verdeutlicht diese wichtige Erkenntnis in nahezu unfassbarer Deutlichkeit, so dass jemandem, der oder die schreiben möchte, beim Handke-Lesen zu allererst die Bedeutung klar wird, Gedachtes weiter zu durchdenken, zu verarbeiten, weil es sonst Gefahr läuft, verlorenzugehen oder doch zumindest das Wesentliche nicht klar genug erfasst wird.

Man kann die Notizen selektiv, passagenweise, ein Dutzend Seiten überspringend, geduldig oder ungeduldig lesen. Man bleibt hängen, kommt nicht weiter, wird wütend oder ist gelangweilt und legt das Buch beiseite, um es demnächst vielleicht wieder hervorzukramen und weiterzulesen. Der herkömmliche Handke-Lesegenuss stellt sich auf andere Art ein, in der Phantasie des Lesers, der auf den verarbeiteten Bruchstücken der notierten Wahrnehmungen eigene Welten und Gedankengebäude errichten könnte, wenn er will. Sei es drum: Das Gelesene fordert jedenfalls zum Denken heraus, ein lediglich an der Oberfläche verharrender Lesekonsum bietet sich nicht an, ist aber auch möglich. Das ist das Risiko. Man muss sich einlassen, ehe es sich dann eventuell lohnen könnte durch Anregung der Phantasie beispielsweise.

Schon der erste Eintrag lässt imaginieren, drängt darauf, mehr wissen zu wollen: »Wegschauend von etwas, sieht er nicht ins Leere, sondern was anderes (Selbstbewusstsein).« Oder die Beobachtung erzeugt Bilder: »Glänzende Straßenecken in der Nacht.« Oder sie öffnet das Sehen: »Blick in die Landschaft durch den beiderseits offenen Frachtwaggon.« Der Beginn eines Krimis? Wohl eher nicht, und vielleicht ist das Hinein­denken in Gedachtes auch nur Quatsch und das Niedergeschriebene lediglich Dokumentation, die, eingeordnet, zugeordnet, dem Dichter mal irgendwann gedient hat. Dann wäre es eben so.

Handke hat ab Beginn der 70er Jahre auf allen seinen Wegen, vor allem seinen Reisen, immer Notizbücher oder besser schmale Hefte im Hosen- oder Jackentaschenformat mit sich genommen und Tausende Seiten beschrieben. »Ich übte mich nun darin, auf alles, was mir zustieß, sofort mit Sprache zu reagieren, und merkte, wie im Moment des Erlebnisses gerade diesen Zeitpunkt lang auch die Sprache sich belebte und mitteilbar wurde«, so der Autor zur Praxis seines Notierens.

Sein Hausverlag Suhrkamp hat nun erstmals eines dieser handschriftlichen Werke transkribieren und zudem die darin enthaltenen Zeichnungen drucken lassen. Entstanden ist es zwischen dem 24. April und 26. August 1978, als der Autor zu Fuß, mit dem Bus und per Bahn von seiner Herkunftsgegend Kärnten aus nach »Slowenien in Jugoslawien«, in den Karst und weiter nach Norditalien reiste. Und indem er das »Jugoslawien« ausdrücklich betont, erhebt er es noch einmal zu seinem Programm.

Das Festgehaltene floss dann in verschiedene Romane ein, insbesondere in »Langsame Heimkehr« von 1978 und »Die Wiederholung« von 1986. Es wird bei manchem einen Aha-Effekt bewirken, bei anderen Neugier auf mehr wecken. »Ich habe zu erzählen und Prosa zu schreiben«, sagt er und stapelt damit dann doch vor allem deswegen etwas tief, weil das, was er zu Papier bringt, die Gemüter mindestens anregt, vielleicht sogar aufregt.

»Beschreibungsimpotenz« – manchmal, wie bei seinem ersten legendären Auftritt auf einem Meeting der »Gruppe 47« in Princeton, April 1966, an dem symbolträchtigen Exilort von Thomas Mann, ist es auch das gesprochene Wort, das harsche Reaktionen hervorruft. »Ich bemerke«, meldet sich der junge Schriftsteller mit dem Beatles-Schnitt, dessen erster Roman »Die Hornissen« kurz zuvor erschienen war, aus der letzten Reihe, nachdem er einigen Beiträgen vor den versammelten Stars der westdeutschen Literaturszene zugehört hat; »ich bemerke, dass in der gegenwärtigen deutschen Prosa eine Art Beschreibungsimpotenz vorherrscht«, »eine völlig läppische und idiotische Literatur«, ein Übel dieser ­Prosa bestehe darin, »dass man sie ebenso aus einem Lexikon abschreiben könnte«.

Wenige Monate später geht von der Theaterbühne in Frankfurt am Main eine »Publikumsbeschimpfung« auf die gesättigte bildungsbürgerliche Elite nieder. »Hier wird Ihnen mitgespielt (…), hier kommen Sie nicht auf Ihre Rechnung.« – »Diese Bretter bedeuten keine Welt. Sie gehören zur Welt.« Das zunächst als »unspielbar« geltende Stück richtet nicht nur produktive Verstörung an, sondern wird die »Ouvertüre zur Jugendrevolte zwischen Vietnam und Pariser Mai«, wie Regisseur Claus Peymann im Rückblick zu Handkes Theatererstling kommentiert und damit trefflich auch die Avantgarderolle von Kunst besonders in Umbruchzeiten hervorhebt.

In den auf die 68er folgenden Jahrzehnten entsteht ein auch abseits von Rebellionen beeindruckendes Werk und erregt trotzdem Anstoß – mit Unterbrechungen, einer mehrere Jahre andauernden Schreibsperre, die er (auch wieder neben anderem hilfreich) durch die Gegend ziehend überwindet, unter anderem eingefangen in seinen nun verlegten Notizen von 1978. Es folgt wieder Großes, Filmprojekte, »Der Himmel über Berlin« (1987) darunter, das dramatische Gedicht »Über die Dörfer« (1981) und die erwähnte »Wiederholung«.

Als dann die Kämpfe um das zerfallende Jugoslawien beginnen, nimmt Handke als Träumer Abschied zunächst von Slowenien, indem er durch eine Wirklichkeit wandert, die schon vergangen ist: Die Unabhängigkeitserklärung des »neunten Landes«, seiner gefühlten Heimat und der seiner Mutter, im Juni 1991, als sich der Krieg um Jugoslawien andeutet, bildet den Anlass, der das nahende, lang währende Zukunftsthema des Erzählers Handke und dessen Rolle als Outlaw radikal reproduziert.

Seine historische »winterliche Reise zu den Flüssen Donau, Save, Morawa und Drina«, mit der er »Gerechtigkeit für Serbien« fordert, wird zum Skandal stilisiert. Erschienen 1996 erstmals in der Süddeutschen Zeitung, sprengen die veröffentlichten Reaktionen auf die Erkundungen Handkes in Bosnien inklusive seiner Anmerkungen zum medialen Umgang mit dem Krieg den Rahmen des Sachlichen.

In Kriegszeiten Fragen zu stellen gehört sich nicht, und vielleicht hat Handke die Wirkung seiner Notizen, Eindrücke, Zeichnungen, Beobachtungen, jedenfalls: Annäherungen an das, was ist und was Fragen aufwirft, unterschätzt. Die Wahrheit stirbt zuerst, heißt es ja nicht erst seit dem 24. Februar 2022, als Russland die Ukraine angriff, Jahrzehnte nach den Bomben auf Belgrad unter der Freischärlerflagge einiger NATO-Staaten und mit – erstmals in Europa und erstmals nach der Besetzung Belgrads 1941 – deutscher Beteiligung.

Der Sündenfall, eine echte Wende, die Ostausdehnung des Westens nahm Geschwindigkeit auf, und Peter Handke hielt Wort und reiste mitten im Krieg auf die andere Seite, steckte, den Bewohnern von Cosmopolitskygrad, wie die Vielvölkerstadt Belgrad auch genannt wurde, gleich, den »Target«-Button an. Das Preisgeld für den Büchner-Preis von 1973 hatte er bereits aus Protest zurückgezahlt. Es sollte bis heute der einzige bleiben, der die renommierteste deutsche Literaturauszeichnung – heute dotiert mit 50.000 Euro, damals mit 10.000 ­D-Mark – wieder abgab. Mit Düsseldorfs Heinrich-Heine-Preis verzichtete er erneut auf viel Geld und wurde nun erst recht beschimpft.

Als nach der Irak-Invasion 2003 bekanntwurde, dass die den Vereinten Nationen präsentierten C-Waffen-Fabriken nicht existiert hatten, entschuldigte sich trotzdem niemand wegen der Hunderttausende Toten. Wo sich Hufeisenpläne im Kosovo und Konzentrationslager im Pristi­na-Stadion als Fakes erweisen, hatte Propaganda längst die Vernunft ersetzt. Rufer dagegen sind bekanntlich einsam in dieser wüsten Umgebung, in der Hitler-Wiedergänger kreiert und Auschwitz-Analogien herbeigeredet werden, um Kriege plausibel zu machen. Heute reden Annalena Baerbock und Olaf Scholz bezüglich der Ukraine ebenso geschichtsvergessen von einem »Zivilisationsbruch«, so dass selbst die FAZ (30.11.2022) warnt, sie begäben sich damit auf »dünnes Eis«, wie es ihre Vorgänger in Sachen Kriegspropaganda einst taten.

Ihre Namen sind bekannt, und auch die Aliasnamen, die Peter Handke wichtigen Akteuren aus den Kriegen im Irak 2003 und in Jugoslawien 1999 in der Erzählung »Die morawische Nacht« (2008) gab, sind leicht zu entschlüsseln: »Gringo Busch, Papa Benedetto, Josip Fisherman, Magdalena Ganzhell, Bernard-Hinrich Glückskraut« – gut, Ganzhell-Albright ist schon schwerer und bei »Bernhard-Hinrich Glückskraut« hilft der Rückgriff auf Handkes Biographen Malte Herwig, um den neuen französischen Philosophen Bernard-Henri Lévy, André Glucksmann und Alain Finkielkraut auf die Spur zu kommen und mit ihnen den ideologischen Wegbereitern aller NATO-Kriege seit Jugoslawien und wichtigsten Stichwortgebern der deutschen und französischen Grünen für deren Wandel vom Friedenspaulus zum Kriegssaulus.

Handke schreibt zu Beginn des Angriffskriegs auf das noch nicht ausgelöschte Jugoslawien angelehnt an den Hollywood-Blockbuster »Mars Attacks« von »Marsianern und grünen Schlächtern«, was eine kaum für möglich gehaltene, weitere Steigerung der medialen Schelte zur Folge hat. Von »rasendem Schwachsinn« (Der Spiegel) des »Wahlserbe(n)« (Die Zeit) wird geschrieben, wobei »der Serbe« durchaus als das fürchterlichste Schimpfwort dieser Zeit gesehen werden kann – der Regisseur Emir Kusturica und Millionen andere können ein Lied davon singen. Später verdrängen der 11. September 2001 und der »War on terror« serbisches Elend und dessen Ursachen, was nicht bedeutet, dass diese verschwinden.

Bis gegen Ende der 2000er Jahre nimmt der Umgang mit dem hellsichtigen Dichter Handke die Gemeinheit vorweg, die sich hinter dem Vorwurf des »Lumpenpazifismus« verbirgt. Dabei wäre nichts abwegiger, als den aus armen Verhältnissen in Kärnten/Österreich stammenden Dichter, der auf den Trümmerfeldern in Berlin-Niederschönhausen sein viertes und fünftes Lebensjahr verbracht hatte, in die Nähe irgendwelcher Krieger und deren Apologeten zu rücken.

Wer kann es ihm verdenken, dass er damals Fragen stellt und später – vielleicht auch angesichts des herrschenden Nationalismus und Chauvinismus in manchen der neuen südslawischen Kleinstaaten – »immer noch das langsilbrige Wort ›Jugoslawien‹« aussprach und feststellte, dass selbst das anstößig aufgenommen wurde. »Jetzt steh’ ich im Regen.« In einen weiteren Shitstorm war er 2006 geraten, als er an den Sarg des unter erbärmlichen Bedingungen verstorbenen Slobodan Milosevic trat und wieder einmal Abschied nahm von einem Land, diesmal von Jugoslawien. Er sagte: »Ich weiß die Wahrheit nicht. Aber ich schaue. Ich höre. Ich fühle. Ich erinnere mich. Deswegen bin ich heute anwesend, nah an Jugoslawien, nah an Serbien, nah an Slobodan Milosevic.«

Die Folgen hat er getragen. So etwas ist selten und zu Kriegszeiten besonders. In »Die morawische Nacht« begibt sich der »Exautor«, der sich in ein Hausboot auf dem serbischen Fluss Morawa zurückgezogen hat, seit ihn die europäische Presse beinahe einstimmig für verrückt erklärte, auf seine eigenen Spuren, wandert durch Europa, ruft enge Freunde zusammen, um ihnen zu berichten und mit ihnen zu feiern. In dem Buch tauchen manche Motive aus seinem Werk auf, seine Alter Egos Gregor Kuschnigg und Filip Kobal. Man folgt dem Autor über Hunderte Seiten, und früher oder später stellt sich dann wieder der – manche nennen es so oder so ähnlich – »Handke-Flow« ein, der den Lauf der reduzierten Handlung um so näher an den Leser heranrückt.

Im Gespräch mit Volker Panzer in ­Paris (ARD-»Nachtstudio« von 2008, abrufbar auf Youtube), meinte er, er hänge von allem, was er geschrieben habe, am meisten an den Notizbüchern, die auf seinen Erkundungen entstanden sind. Diese habe er einst »weggegeben« aus seinem Haus in Chaville bei Paris, nachdem er bemerkt hatte, dass viele seiner teilweise handschriftlichen Originalmanuskripte – zum Beispiel von »Die Angst des Tormanns beim Elfmeter« – verlorengegangen ­seien.

Die Österreichische Nationalbibliothek in Wien und das Deutsche Literaturarchiv Marbach, in denen sie nun sicher aufbewahrt werden, arbeiten inzwischen gemeinsam an einer digitalen Edition. Zudem ist von Suhrkamp zu erfahren, es sei zwar »noch offen, aber wahrscheinlich«, dass weitere Notizbücher verlegt würden. Es gebe allerdings noch keinen ausgearbeiteten Editionsplan.

Solche Veröffentlichungen könnten der seit der Aufregung um die Vergabe des Literaturnobelpreises 2019 wieder abgeflauten Debatte um das wegweisende Engagement des Künstlers in verschiedenen Schaffensperioden neu beleben. Damals rauschte wieder einmal große Empörung durch den uniformen Blätterwald, die doch nur die Scheu der Westmächte – sollte es nicht besser heißen: Nordmächte? –, sich Kriegsursachen zu stellen, verdeckte. Die Wahrheit stirbt zuerst.

Gerd Schumann lebt in Berlin und Mecklenburg. Er schreibt Sachbücher und war langjähriger Leiter des Auslandsressorts von junge Welt. Zum Umgang hierzulande mit der DDR veröffentlichte er 2019 »Das Gestern im Morgen«, eine Auswahl seiner Reportagen, Interviews, Essays aus drei Jahrzehnten. Jüngst erschien von ihm im Sammelband zum Ukraine-Konflikt »Ein willkommener Krieg?« (Hrsg. Wolfgang Gehrcke/Christiane Reymann) der Beitrag »Von grün zu olivgrün«. An dieser Stelle schrieb er zuletzt am 22./23. Oktober über 50 Jahre Zupfgeigenhansel.

Peter Handke: Die Zeit und die Räume. Notizbuch 24. April – 26. August 1978. Suhrkamp-Verlag, Berlin 2022, 312 Seiten, 34 Euro

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