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DIW-Chef fordert Umverteilung

Berlin. Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, fordert Umverteilung. Gegenüber den Zeitungen der Mediengruppe Bayern (Donnerstagausgaben) sagte Fratzscher, die »soziale Schere« gehe momentan »weiter auf, und zwar noch stärker als in der Pandemie«. Demnach sei die Inflation für Menschen mit geringem Einkommen dreimal stärker als für Besserverdiener, weil sie den Großteil ihres Geldes für die Grundversorgung ausgeben müssten. Große Unternehmen würden derzeit »dicke Gewinne« einfahren, während kleinere »kaum über die Runden kommen«. Statt Geld »mit der Gießkanne zu verteilen«, sei daher eine »zielgerichtete Verteilungspolitik« nötig. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 25.11.2022, Seite 5, Inland

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