-
25.11.2022
- → Inland
DIW-Chef fordert Umverteilung
Berlin. Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, fordert Umverteilung. Gegenüber den Zeitungen der Mediengruppe Bayern (Donnerstagausgaben) sagte Fratzscher, die »soziale Schere« gehe momentan »weiter auf, und zwar noch stärker als in der Pandemie«. Demnach sei die Inflation für Menschen mit geringem Einkommen dreimal stärker als für Besserverdiener, weil sie den Großteil ihres Geldes für die Grundversorgung ausgeben müssten. Große Unternehmen würden derzeit »dicke Gewinne« einfahren, während kleinere »kaum über die Runden kommen«. Statt Geld »mit der Gießkanne zu verteilen«, sei daher eine »zielgerichtete Verteilungspolitik« nötig. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!