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Aus: Ausgabe vom 04.11.2022, Seite 14 / Feuilleton

Kinder hinter Gittern

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Nach Berichten über menschenunwürdige Zustände in einem Auffanglager für Asylsuchende in Südengland haben die Behörden Hunderte Menschen in andere Unterkünfte verlegt. Innenstaatssekretär Robert Jenrick teilte am Dienstag abend mit, die Zahl sei deutlich zurückgegangen. In der für 1.600 Menschen ausgelegten Unterkunft in Manston in der Grafschaft Kent waren Berichten zufolge 4.000 Menschen, darunter nach Angaben von Aktivisten auch Dutzende Kinder und Kleinkinder (Bild), untergebracht. Alex Fraser vom britischen Roten Kreuz forderte die Regierung auf, den Rückstau an Asylentscheidungen rasch zu reduzieren und sichere Einreisewege für Verfolgte zu gewährleisten. Die Zustände hatten sich am Sonntag verschärft, nachdem rund 1.000 Menschen nach einem Benzinbombenanschlag auf ein anderes Asylheim in Dover nach Manston gebracht worden waren. Das Innenministerium verweigerte Wohltätigkeitsorganisationen, Anwälten und Journalisten den Zutritt. (dpa/jW)

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