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Jazz

Pharoah Sanders ist tot

Der Jazzsaxofonist und Komponist Pharoah Sanders ist tot. Seine Plattenfirma Luaka Bop teilte mit, er sei am Sonnabend friedlich im Kreise seiner Familie und Freunde im Alter von 81 Jahren in Los Angeles gestorben. Die Todesursache wurde nicht mitgeteilt. Sanders war am 13. Oktober 1940 in Little Rock im US-Staat Arkansas geboren worden und begann seine Karriere zunächst in Oakland, Kalifornien. Er wurde in den 1960er Jahren bekannt, als er nach Zusammenarbeit mit Sun Ra und Don Cherry ab 1964 Mitglied der Band von John Coltrane wurde. Nach dessen Tod arbeitete er mit dessen Witwe Alice Coltrane weiter. Sanders veröffentlichte in den Jahrzehnten danach Dutzende Alben, sein letztes mit dem Titel »Promises« im vergangenen Jahr.

Seine Leidenschaft galt dem Free Jazz. Höhepunkte in seiner Diskographie sind »Tauhid« (1966) und sein 1969 ebenfalls auf dem Label Impulse! veröffentlichtes Album »Karma«, das sein vielleicht bekanntestes Stück »The Creator Has a Master Plan« enthält. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.09.2022, Seite 10, Feuilleton

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