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Aus: Ausgabe vom 26.09.2022, Seite 15 / Politisches Buch
Politische Zeitschriften

Neu erschienen

Friedensforum

Das neue Heft der Zeitschrift Friedensforum versammelt im Schwerpunkt »Zeitenwende?« Beiträge über längerfristige Entwicklungen im Kontext des Krieges in der Ukraine. Werner Ruf äußert sich zur Entwicklungsgeschichte der NATO. Andreas Zumach sieht das internationale Kontrollregime für Atomwaffen »auf gefährliche Weise geschwächt«. Martin Kirsch nimmt die Verschiebung der Einsatzszenarien der Bundeswehr in den Blick. Über die »knallenden Champagnerkorken« in der deutschen Rüstungsindustrie schreibt Jürgen Grässlin. Argumente für eine »friedenslogische Herangehensweise« stellt Sabine Jaberg vor. Mehrere Organisationen der Friedensbewegung nehmen Stellung zu der Frage, ob der »friedenspolitische Konsens« zerbricht. Außerdem: Martin Singe berichtet über eine nichtssagende Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage zum Thema »nukleare Teilhabe«, Irmgard Ehrenberger schreibt über Kriegsdienstverweigerung im Ukraine-Krieg. (jW)

Friedensforum. Zeitschrift der Friedensbewegung, Jg. 35, Nr. 5/­ 2022, 55 Seiten, 4,50 Euro, Bezug: Netzwerk Friedens­kooperative, Römerstr. 88, 53111 Bonn, E-Mail: friekoop@­friedenskooperative.de

Wildcat

Das Herbstheft der Zeitschrift Wildcat beschäftigt sich mit »weltweiten Revolten«. Die globalen Protestbewegungen seien »viel stärker antisystemisch und weniger nationalistisch« als etwa in den 1980er Jahren. Ein genauerer Blick wird auf Sri Lanka geworfen, den »Kanarienvogel im Bergwerk«: »Es gibt eine groteske Einkommensungleichheit. 82 Prozent des Steueraufkommens kommen aus indirekten Steuern, die vor allem die Armen treffen. Den Reismarkt beherrschen Kartelle.« Außerdem: Beiträge über Chinas »demographische Krise« und Veränderungen im Logistik- und Transportsektor: »Investmentfirmen wie Blackstone stecken das viele nach Anlage suchende Geld nicht in den Erhalt oder die Verbesserung von Infrastruktur, sondern in Lagerfläche.« Die kapitalistische Logistik stehe »in einem umgekehrten Verhältnis zum gesellschaftlichen Nutzen, ihr Flächen- und Energieverbrauch ist gewaltig, viele Transporte sind unsinnig.« Ein ausführlicher Beitrag beschäftigt sich mit Geschichte und Gegenwart der Sanktionspolitik. (jW)

Wildcat, Nr. 110 (Herbst 2022), 66 Seiten, fünf Euro, Bezug: Wildcat, Postfach 80 10 43, 51010 Köln, E-Mail: versand@wildcat-www.de

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