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Athen: 1.500 Asylsuchende an Grenzübertritt gehindert

Athen. Die griechische Grenzbehörde hat am Mittwoch innerhalb eines Tages in rund 1.500 Fällen Asylsuchende daran gehindert, von der Türkei aus über den Grenzfluss Evros nach Griechenland zu gelangen. Das sagte der Minister für Bürgerschutz, Takis Theodorikakos, am Donnerstag dem Nachrichtensender Skai. »Ich möchte klarstellen: Es ist ein organisierter Plan der Türkei«, sagte Theodorikakos. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte Athen zuletzt erneut vorgeworfen, Asylsuchende illegal zurückzudrängen. Griechenland wirft Ankara vor, die Flüchtlinge vor die Wahl zu stellen, zurück nach Syrien zu gehen oder aber »illegal« nach Griechenland einzureisen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.09.2022, Seite 2, Ausland

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