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Iran: Hartes Vorgehen gegen Massenproteste

Teheran. Die iranischen »Revolutionsgarden« fordern die Justiz der Islamischen Republik auf, mit aller Macht gegen die Proteste nach dem Tod einer jungen Frau in Polizeigewahrsam vorzugehen. Diejenigen, »die falsche Nachrichten und Gerüchte in den sozialen Medien verbreiten und die auf der Straße die physische Sicherheit der Gesellschaft gefährden«, müssten verfolgt werden, erklärte die staatliche paramilitärische Organisation am Donnerstag. Für diesen Freitag sind nach Medienberichten Demonstrationen von Regierungsanhängern geplant. Die Proteste hielten unterdessen auch am Donnerstag an und weiteten sich immer stärker aus. Die Menschenrechtsgruppe Hengaw berichtete, zwölf Menschen seien bislang wegen der Proteste ums Leben gekommen. Die Behörden weisen zurück, für den Tod von Demonstranten verantwortlich zu sein. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.09.2022, Seite 1, Ausland

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