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Gewerkschaftsführer in Kolumbien getötet

Bogotá. Im Nordosten Kolumbiens ist ein Gewerkschaftsführer getötet worden. Nach Angaben der Polizei von Sonntag (Ortszeit) griffen Motorradfahrer am Samstag abend den 42jährigen Sibares Lamprea in der Stadt Barrancabermeja mit einer Waffe an, als dieser gerade die Beerdigung seines Vaters verließ. Lamprea starb kurze Zeit nach dem Vorfall im Krankenhaus. Der 42jährige war führendes Mitglied der USO, der wichtigsten Organisation der Arbeiter in der Ölindustrie Kolumbiens, sowie Sprecher der Sicherheitsbeschäftigten in der Raffinerie des staatseigenen Unternehmens Ecopetrol in Barrancabermeja. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.09.2022, Seite 7, Ausland

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