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Warburg-Gesellschafter ziehen vor EGMR

Hamburg. Die Gesellschafter der Hamburger Warburg Bank, Max Warburg und Christian Olearius, fühlen sich angesichts mehrerer Gerichtsverfahren im »Cum-Ex«-Skandal in ihren Menschenrechten verletzt und ziehen deswegen vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR). Der Gerichtshof mit Sitz in Strasbourg habe eine entsprechende »Individualbeschwerde« von Olearius und Warburg »zur Hauptsacheprüfung angenommen«, teilte der Anwalt der beiden, Peter Gauweiler, am Donnerstag mit. Ein Sprecher des Gerichtshofes bestätigte auf Anfrage, dass Olearius und Warburg »einen Antrag gegen Deutschland gestellt haben und dass das Verfahren derzeit anhängig ist«. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 06.08.2022, Seite 5, Inland

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