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BRD: Tafeln verzeichnen Rekordansturm

Berlin. Soviel Menschen wie nie zuvor stellen sich bei den Tafeln in Deutschland für Lebensmittel an. Eine Umfrage unter den 962 Tafeln im Land ergab, dass die Zahl der Kundinnen und Kunden seit Jahresbeginn um etwa die Hälfte gestiegen sei, hieß es am Donnerstag vom Dachverband »Tafel Deutschland«. »Damit suchen deutlich über zwei Millionen armutsbetroffene Menschen Unterstützung bei der Ehrenamtsorganisation – so viele wie nie zuvor.« Fast jede fünfte Tafel verteilt momentan Lebensmittel an doppelt so viele oder noch mehr Menschen als noch vor einem halben Jahr. Mehr als 60 Prozent der Tafeln verzeichnen einen Zuwachs von bis zu 50 Prozent. Jede dritte Tafel musste den Angaben zufolge einen Aufnahmestopp einführen. Es fehlten Lebensmittel oder Ehrenamtliche, um allen zu helfen, die nach Unterstützung fragten. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.07.2022, Seite 1, Inland

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  • Reinhard Hopp aus Berlin 15. Juli 2022 um 12:26 Uhr
    Je öfter und je länger immer mehr Menschen an Tafeln anstehen müssen, desto länger sind zunehmend größere Teile der Bevölkerung nicht in ihren Wohnungen – jedenfalls diejenigen, die überhaupt noch eine haben(!) – und brauchen in dieser Zeit weder zu heizen noch zu kochen. Das spart in der Summe und über die Zeit enorme Mengen an Öl und Gas, hilft den »Wertewestlern«, Russland, das »Reich des Bösen«, zu zermürben und systematisch zu »ruinieren«, ärgert Putin bis zur Weißglut und verhilft der Ukraine, diesem freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat, schließlich zum »totalen Sieg«. Wozu bedarf es da noch »Gold für Eisen« oder »schwerer Waffen«? Der Sieg des Guten über das Böse wird nicht an den Fronten des Ostens, sondern den Tafeln des Westens entschieden. Es lebe der Sozialstaat, dieses solidarische, robuste und klar überlegene Zukunftsmodell!
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