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Aus: Ausgabe vom 18.05.2022, Seite 14 / Feuilleton
Programmtips

Vorschlag

Damit Ihnen das Hören und Sehen nicht vergeht
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Die Türkei gehört zu den größten Textilexporteuren weltweit, die Kleidung entsteht in scheinbar vorbildlichen Fabriken: »Giftige Jeans«

Re: Giftige Jeans

Die dunkle Seite der ­türkischen Textilindustrie

Gibt es nicht mal irgendwas, was keine dunkle Seite hat? In der Türkei werden Millionen Jeans für internationale Modemarken produziert. Häufig übernehmen Subunternehmen die Drecksarbeit und lassen Textilarbeiterinnen und -arbeiter mit toxischen Chemikalien und unter katastrophalen Bedingungen malochen. Bego Demir hat in einer Textilfabrik gearbeitet und ist Opfer dieser Branche geworden. Er kämpft seit Jahren für die Rechte seiner Kolleginnen und Kollegen. Sie fertigen diese hässlichen ausgewaschenen Hosen, die seit Jahren im Trend liegen. Einfarbige Bluejeans wären so viel besser verträglich – für die Beschäftigten wie auch fürs Auge ... D 2021.

Arte, 19.40 Uhr

Go West Go East

Transit DDR

Gezeigt wird noch nie veröffentlichtes Archivmaterial. Interviews und aufwendige Spielszenen ermöglichen den Blick auf eine Zeit der Lockerungen an der Grenze. Der Film erzählt von Menschen, für die die Fernverkehrsstraße 5 viel mehr war als nur eine normale Transitstrecke.

NDR, 21 Uhr

120 BPM

Die politische Verbindung ACT UP sorgt in den frühen 1990 Jahren in Paris für Aufregung. Sie will mit ihren Aktionen auf die AIDS-Epidemie aufmerksam machen, die über Paris hereinbricht, wie es globale Seuchen eben tun. Auch die Regierung und die Pharmaindustrie sollen sich endlich im Kampf gegen die Krankheit engagieren und sich an der Aufklärung beteiligen, fordern sie. Frankreich weist doppelt so viele HIV-Ansteckungen auf wie England oder Deutschland. Das müssen wir sehen, gerade in bezug auf unsere heutige Pandemie. F 2017.

Arte, 21.55 Uhr

ZDF-Zoom: Die Spur

Allein gelassen in der Flut

Die Ahr-Flut reißt zwölf Bewohner mit Behinderungen im Lebenshilfehaus in Sinzig in den Tod. Wären die Bewohner vor der Flut an der Ahr früher gewarnt worden, hätten sie gerettet werden können. Gewarnt wurden sie, aber viel zu spät. Dabei kam das Wasser nicht überraschend – Zeit war genug. In der Flutnacht vom 14. zum 15. Juli 2021 verwüsteten Wassermassen bereits seit Stunden die Ortschaften flussaufwärts der Ahr. In der Nacht hatte nur ein Betreuer Dienst. Alle Bewohner allein zu evakuieren, das schaffte er nicht. Einigen rettete er noch das Leben, für zwölf Menschen reichte aber die Zeit nicht, sie blieben in ihren Zimmern im Erdgeschoss und ertranken. Keine Feuerwehr, keine Polizei – niemand war ihnen zu Hilfe geeilt. D 2022.

ZDF, 22.45 Uhr

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